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Malerfachschule  >>  Workshops für angehende Malermeister

 

: :  Workshop mit der Firma Festool

Welche Probleme gibt es beim Fensterschleifen?

 

Diese Frage stand im Mittelpunkt eines „Expertengesprächs“ zwischen den angehenden Malermeistern
und Malermeisterinnen, ihren Fachlehrern und dem Team von Festool um Dino Frey
bei einer weiteren Veranstaltung im Rahmen der Meistervorbereitung für Maler an der Bamala.
Probleme beim Fensterschleifen kann es viele geben. Seien es die schlecht zugänglichen Ecken und Kanten
eines Fensters, die Gefahren von nicht mehr entfernbaren Kratzern auf der Fensterschiebe, Beschädigungen
von Silikonfugen oder das sorgfältige Entfernen schadhafter Verkittung, die unterschiedlichen Anstrichstoffe
auf den Fenstern, das Bearbeiten beim Kunden vor Ort…. um hier nur einige zu nennen.

Im anschließenden Workshop gab es Gelegenheit verschiedene Maschinen aus dem Hause Festool am realen
Objekt zu testen. Wie liegen die Geräte in der Hand? Welche Aufsätze sind verwendbar? Für welches Fenster
eignet sich welcher Protektor? Wichtige Erfahrungen und Erkenntnisse für unsere angehenden Malermeister
für ihre  und die Arbeit ihrer Mitarbeiter auf der Baustelle.

Text+Fotos: Wickert_11/2018

 

 

 

: : Hochwertige Innenraumgestaltung

Zwei kreative Tage bei der Sto AG


Gleich in der 2. Woche führte eine Exkursion die angehenden Malermeister und
Malermeisterinnen des aktuellen Vorbereitungsjahrgangs über den Schwarzwald zu dem
Stühlinger Unternehmen Sto AG, direkt an der Schweizer Grenze.

Der Schwerpunkt der 2-tägigen Fortbildung war die kreative und hochwertige Innenraumgestaltung
in den Werkstatträumen der Firma. Jeder und jede hatte die Gelegenheit die verschiedenen
Sto-Materialien auf Musterplatten zu testen. Es wurden zahlreiche Kreativtechniken gezeigt und
ausprobiert. In der Gruppe wurden jeweils die Ergebnisse besprochen und Variationsmöglichkeiten
diskutiert.

Am Abend führte ein Betriebsrundgang vorbei an modernen Abfüllanlagen, zum riesigen,
voll automatisierten Hochregallager und auch in die Info-Fabrik der Firma. Schon die Räumlichkeiten
beeindrucken jedes Mal aufs Neue. Zwei ehemalige Kalkbrennöfen sind heutzutage begehbar und
beherbergen „Geschichte“ des Unternehmens. Außerdem gibt die Infofabrik einen Überblick über eine
unendliche Menge an Oberflächen, Variationen von Dämmsystemen und viele Möglichkeiten
im Eigenversuch Anstricheigenschaften zu testen.

Vielen Dank Sto – wir kommen gerne wieder.

Text: Wickert / Fotos: Stöhr+Wickert / Sept. 2018

: : Baustellen-Camp der

Firma Wertschöpfer und Maler Berger PHM

Im Schuljahr 2017/18 fand das zweite Baustellen-Camp der Firma Wertschöpfer in Ettenheim statt.
Im Vorfeld erhielten die Meisterschülerin und -schüler ein Leistungsverzeichnis.

In Gruppen von je drei Schülern wurde ein Angebot erstellt. Das Baustellen-Camp findet in einer
Büroetage statt, wo praxisorientiert mit modernsten Maschinen  weitergebildet wird.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde von Referenten und Teilnehmern wurde anhand eines realen
Angebotes mit gleichem Leistungsverzeichnis das Preisgefüge im Objektbereich dargestellt.
Die Angebote der Gruppen und der Stundenverrechnungssatz aus dem Unterricht lagen deutlich
über den Preisen aus der Praxis.

Zeitwerte aus der Praxis für die Leistungen wurden niedriger angesetzt, als es die Schülerin und
Schüler taten. Wir alle stellen uns die Frage, ob die realen Preise auskömmlich sind. Besser gefragt:
„Kann man Leistungen in den kurzen Zeiten erledigen?“ Die Meistervorbereitungsklasse wurde in den
bestehenden Gruppen auf die Tätigkeitsbereiche des Leistungsverzeichnisses verteilt.
•  Vollflächige Spachtelung, einschl. dem vorherigen Beispachteln von Ausbruchstellen, Lunkern und
Rissen mit verarbeitungsfertiger, pastöser Feinspachtelmasse, emissions- und lösemittelfrei
•  Grundbeschichtung mit Tiefgrund LEF, (wasserverdünnbare, lösemittel- und
weichmacherfreie Grundierung)
•  Tapezieren mit Zellulosevlies. Dispersionskleber/Vlieskleber auftragen und die zugeschnittenen
Vliesbahnen blasen- und faltenfrei in das nasse Kleberbett einlegen und auf Stoß kleben.
•  Zwischen- und Schlussbeschichtung mit Dispersionsfarbe, wasserverdünnbar,
lösemittelfrei, emissionsminimiert, hoch diffusionsfähig, Nassabriebbeständigkeit: Klasse 2 nach
DIN EN 13 300, Deckvermögen: Klasse 1, stumpfmatt nach DIN EN 13 300.
Technische Eigenschaften:
- frei von foggingaktiven Substanzen,
- weichmacherfrei
•  Lackieren von Türzargen und Türblättern, Überholungsbeschichtung intakter Türzargen und
Türblätter. Grund- und Deckanstrich auf intakten Lackieroberflächen. Vorbereitungsmaßnahmen und
Prüfung gemäß BFS-Merkblatt. Inklusive aller notwendigen Schutzmaßnahmen und Türgummis.
•  Lackieren von Heizkörpern, Überholungsanstrich beidseitig intakter Lackoberflächen.
Vorbereitungsarbeiten und nötige Schutzmaßnahmen sind mit einzukalkulieren.

Ziel jeder Gruppe war durch den optimalen Maschineneinsatz rationell die Arbeiten durchzuführen.
Innerhalb der Gruppe wurden die Zeitwerte dokumentiert und in der Abschlussbesprechnung mit
den eigenen Zeitwerten aus der Vorkalkulation verglichen.

Fazit des Baustellen-Camp:
„Im Objektbereich kann durch intelligenten Maschineneinsatz die Arbeitszeit reduziert und vielleicht
konkurrenzfähige Preise kalkuliert werden.“
Vielen Dank an die Firma Wertschöpfer und Maler Berger für die interessanten Einblicke in
Maschinentechnik und Kalkulation.
Text und Fotos: Klaus Stöhr_07/2018

 

 

: :  Angehende Malermeister beim Workshop „Kreativ“ bei Brillux in  Freiburg


Mehr als Farbe…das war es in der Tat!

 


Eine wichtige Station in Sachen „kreativen“ Umgang mit handelsüblichen Materialien
bildete ein Workshop bei der Firma Brillux  in der Niederlassung Freiburg.
Gut gelaunt und bestens vorbereitet erwartete uns das Brillux-Team.
Viele Hintergrundinformationen, praktische Tipps, reichlich Anschauungsobjekte und eine sehr
entspannte Arbeitsatmosphäre ermunterten die angehenden Malermeister zum zügigen
Mitarbeiten und zum Experimentieren mit Werkzeug und Material.

Nach getaner Arbeit war der Tag noch nicht zu Ende. Auf dem weiteren Programm stand ein
Stadtrundgang zu den heute noch sichtbaren Überbleibseln der Handwerkszünfte und deren
Leben und Arbeiten im mittelalterlichen Freiburg. Sehr unterhaltsam und gespickt mit viel überlieferten
Geschichten führte uns der Stadtführer von Au zu Au. Natürlich durfte eine Einkehr bei der
Brauzunft dabei nicht fehlen, bevor es dann zum gemeinsamen zünftigen Abendessen ging.
Text: Wickert_Fotos: Stöhr_04/2018