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I.Teil
Fachpraxis
Karosserie-
Reparaturtechniken
Montage und
Funktionsprüfungen
am Fahrzeug
Reparatur- und
Effektlackierungen
Umgang mit Grafik-
programmen am PC
Werbelackierungen
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II.Teil
Fachtheorie
Anwendungstechnik und
Gestaltung
Auftragsabwicklung
Betriebsführung und
Betriebsorganisation
Umgang mit
Kalkulationssoftware
am PC
|
III. Teil
Kaufmännischer und
rechtlicher Teil
Buchführung,
Kalkulation,
EDV, Wirtschaftslehre,
Rechtskunde
IV. Teil
Berufs- und
Arbeitspädagogik
Mitarbeiterführung,
Betriebliche
Kommunikation |

Volles Haus beim Expertentreffen der Firma Standox
>>
Seit vielen Jahren treffen sich zahlreiche Kunden der
Firma Standox an der Lackiererfachschule, um sich über die neuesten
Techniken und Produkte des Lackherstellers in Theorie und
Praxis zu informieren.
Der Schulleiter der
Lahrer Fachschulen, Herr Dyck, begrüßte die Besucher zur
Herbsttagung.
Er betonte in seiner
Ansprache das gute Miteinander in der Vergangenheit,
was auch dadurch zum
Ausdruck komme, dass die aktuellen Meisterschüler und ihre
Lehrer regelmäßig an den
Tagungen des Lackherstellers teilnehmen dürfen.
Folgende Themen standen auf der Tagesordnung:
:
:
Produktneuigkeiten, Xtra
und mehr…
:
:
Exclusiveline XL
:
:
„SHE“ Aktuelle
Sicherheitsbestimmungen
:
:
Zubehörmarkt

Mit diesen Themen hatte
man wohl genau den Nerv des Fachpublikums getroffen,
denn die Aula der Schule
war sehr gut besetzt, als der Gebietsverkaufsleiter des
Lackherstellers,
Herr Hoffmann,
die Teilnehmer begrüßte und die Führung durch das Programm übernahm.

Der Technische
Leiter, Herr Keller, referierte als Erster zum Thema
Arbeitssicherheit.
Er beleuchtete die
aktuelle Situation in den Betrieben und ermutigte die anwesenden
Unternehmer zu mehr
Engagement, wenn es darum geht, Gefahrenpotenziale für die Mitarbeiter
in den betrieblichen
Alltagssituationen zu analysieren und auszuschließen.
Herr Keller
visualisierte anhand von Fotos sehr anschaulich, welche Bedeutung eine
Arbeitssicherheitsunterweisung für den einzelnen Mitarbeiter hat und
welche Verantwortung
hinsichtlich
Gefährdungsbeurteilung und Explosionsschutzdokument der Unternehmer
zu tragen hat. Er wies
ausdrücklich darauf hin, dass jeder Betriebsinhaber dazu verpflichtet
sei,
ein
Explosionsschutzdokument für seinen Betrieb vorzuhalten.

Beim Thema
Arbeitssicherheit sind Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen
verpflichtet. In seinem
Referat nahm Herr Keller auch die Arbeitnehmerseite in die
Pflicht.
Arbeitgeber Rechte und Pflichten
:
:
Fürsorgepflicht
Arbeitsbedingungen
schaffen, die jeden Beschäftigten vor Gefahren
für Leib, Leben und
Gesundheit schützen.
:
:
Ermittlungspflicht
Gefährdungsanalyse
durchführen lassen und die erforderlichen
Schutzmaßnahmen treffen;
entsprechende Betriebsanweisung erstellen und aushängen.
:
:
Überwachungspflicht
Einhaltung und
überwachen von Arbeitsplatz-Grenzwerten
(Gefährdungsanalyse) und
der aktiven Mitwirkung der Beschäftigten bei den Schutzmaßnahmen.
:
:
Information (Schulung)
Beschäftigte über
Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der
Arbeit angemessen
unterweisen.
:
:
Schutzmaßnahmen
ergreifen
Bei Veränderungen im
Arbeitsumfeld (z.B. VOC)
entsprechende
Schutzmaßnahmen ergreifen.
:
:
Dokumentation
Schriftliche
Dokumentation der Gefährdungsanalyse, der festgelegten
Schutzmaßnahmen und der
Sicherheitsunterweisung.
Arbeitnehmer Rechte und Pflichten
:
:
Weisungen befolgen
Gemäß der Unterweisung
und Weisung des Arbeitgebers für
die eigene Sicherheit
und Gesundheit bei der Arbeit Sorge tragen.
:
:
Gefahren und Fehler
melden
Dem Arbeitgeber jede
festgestellte unmittelbare Gefahr
für die Sicherheit und
Gesundheit, sowie jeden an den
Schutzsystemen
festgestellten Defekt
unverzüglich melden.
:
:
Aktive Mitwirkung am
Arbeitsplatz
Beschäftigte müssen
aktiv Gesundheitsschutz
betreiben, solange eine
Gefährdung besteht – für sich und alle betroffenen Kollegen.
:
:
Schutzeinrichtung
benutzen
Beschäftigte müssen
Schutzeinrichtungen (z.B. Spritzkabine)
bestimmungsgemäß
verwenden.
:
:
Persönliche
Schutzausrüstung (PSA)
Beschäftige müssen die
ihnen zur Verfügung gestellte persönliche,
auf die jeweiligen
Tätigkeiten und Gefahren abgestimmte, Schutz-
Ausrüstung (z.B.
Atemschutzmaske) richtig verwenden.
Der
Gebietsverkaufsleiter, Herr Hoffmann, referierte im Anschluss über
die Entwicklung
neuer Produkte und deren
Möglichkeiten beim Einsatz in den Lackierfachbetrieben.
Er blickte in seinem
Vortrag auf die Vergangenheit, beleuchtete die gegenwärtige Situation
und prognostizierte die
Entwicklung in der Zukunft.
In einem gut
ausgestatteten mobilen Einsatzwagen informierte der
Anwendungstechniker,
Herr Siegert, das
Fachpublikum über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des
Industrielacksystems
„Multimix“.
TEXT_WULFF//FOTOS_10_2011

SEMINAR
Lechler bildet
Kunden und Lehrkräfte an
an der
Lackiererfachschule aus
>>
Michael Geppert und Muzaffer Karakus sind die Experten, wenn es um
spezielle
Fragen und Anwendungen zu den Produkten der Firma Lechler Coatings geht.
Beide
sind Fortbildner und zuständig für Händler-, Kunden und Lehrerschulungen
im
gesamten Bundesgebiet.
In den Werkstätten der
Lackiererfachschule konnten sich die Kunden des italienischen
Lackherstellers und
Fachlehrer der Lackiererfachschule während eines zweitägigen Seminars
über neue interessante
Industrielacke und deren Einsatzmöglichkeiten informieren.
Die beiden Trainer
führten vor, wie man ohne Grundbeschichtung auf Aluminium- und
Kunststoffuntergründen
interessante Metalleffekte erzielt. Das besondere an diesen Effektlacken
ist die schnelle
Trocknung und Haftung der Beschichtung auf Metall und Kunststoff für
den Innenbereich. Die
meisten Effektfarbtöne können danach mit einer matten, glänzenden oder
kratzbeständigen
Klarlackbeschichtung versehen werden, damit sie dann auch für den
Außenbereich geeignet
sind.
Darüber hinaus wurden
umweltschonende, wässrige Epoxy-Acryllack-Systeme vorgestellt
und lackiert. Diese
Lacksysteme kommen häufig auf nebeneinander verbauten Metall- und
Kunststoffoberflächen
zum Einsatz, wie sie z.B. im Fahrzeugbau vorzufinden sind.
Sie weisen
hervorragende Haft-, Korrosionsschutz- und Glanzeigenschaften auf und
sind zudem noch
preisgünstig.


Da Schulungsangebote
dieser Art selten sind, lohnt der Besuch solcher Veranstaltungen immer.
Bei der Tagung in Lahr
machten die multifunktional einsetzbaren Lackiersysteme des
italienischen
Lackherstellers
jedenfalls vielfältige Geschäftsfelder für das Lackieren deutlich.
TEXT_WULFF//FOTOS_LECHLER08_2011

VERABACHIEDUNG
13
Fahrzeuglackierermeister feierlich verabschiedet
>>
Am 27. Juli 2011 war es
wieder soweit. 13 Absolventen der Lackiererfachschule
konnten vom
Prüfungsvorsitzenden der Fahrzeuglackierer-Meisterprüfungskommission,
Herrn Binder, die
heißbegehrten Prüfungszeugnisse entgegen nehmen.

In seiner Ansprache
betonte Herr Binder das Engagement und
den Teamgeist der
diesjährigen Meisterabsolventen. In der in der Aula
der Badischen Maler- und
Lackiererfachschule gab es Bestnoten
für
die Meisterschüler Markus Higel und Clemens Steiner.

Der Meisterschüler
Markus Higel wurde für seine Bestleistung im
praktischen Teil mit dem
Meisterpreis der Firma SATA ausgezeichnet.
Die Auszeichnung wurde
von Knut Wiegand übergeben,
der eine SATA 4000
Decklackpistole und einen Scheck über 500 Euro
mit nach Lahr brachte.

Die Lehrerin Martha
Mußler hielt eine Laudatio auf die abgehenden
Fahrzeuglackierermeister. Sie ließ dievergangenen 10 Monate noch einmal
Revue passieren und nahm
dabei den einen oder anderen Jungmeister
aufs Korn.

Der Klassensprecher,
Clemens Steiner, bedankte sich bei Frau Mußler
für Ihre humorvolle Rede
und überreichte der Lehrerschaft als Dank
für die gute
Unterstützung einen Korb mit ausgesuchten Leckereien.
TEXT//FOTOS//WULFF08_2011
MEISTERPRÜFUNG 2011
Fahrzeuglackierer
legen die praktische Meisterprüfung ab
>>
Fachschüler der Fahrzeuglackierer-Meisterklasse konnten sich bereits
im Mai
gegenseitig beglückwünschen und darüber freuen das sie die erste
Aufgabe,
nämlich die praktische Meisterprüfung zu bestehen, erfolgreich
gemeistert haben.
Bester Prüfling im praktischen Teil der Meisterprüfung war Markus Higel.
|
 |
Bei Markus hat
es sich wieder einmal gezeigt,
dass es vor dem
Absolvieren der Meisterschule
klug ist einige
Jahre Berufserfahrung zu sammeln.
Er ging
gelassen und gut gerüstet in den
praktischen
Teil der Meisterprüfung.
Nun gilt es die
guten Ergebnisse auch im
theoretischen
Teil der Meisterprüfung in den
Handlungsfeldern Betriebsführung /-organisation,
Auftragsabwicklung und in Technik und
Gestaltung zu
bestätigen. |
>>
Die
Fahrzeuglackierer beim Bearbeiten ihrer Prüfungsfahrzeuge

Carmine Borelli
Markus Higel

Nathaniel Klee
Patrick Löhle

Patrick Schmidts
Daniel Schwarz
Steffen Smola
Clemens Steiner

Marc Straub
Oleksandr Fedorchuk

Oliver Friedrich
Nikias
Heuler

Mirko
Schunke
Tobias Trinks
TEXT_WULFF//FOTOS
FACHSCHÜLER06_2011

WORKSHOP
Meisterschüler bei den
Profis von Teroson
>>
Die
Firma Henkel beliefert die Automobilindustrie und
KFZ-Reparaturbetriebe mit modernsten Kleb-, Dichtstoffen und diversen
Reparaturlösungen unter dem Markennamen „Teroson“.
Mitte Mai waren die anstehenden Fahrzeuglackierermeister zusammen
mit
ihrem Fachlehrer Thomas Wulff zu einem eintägigen Workshop ins
Trainings- und Anwendungszentrum der Teroson in Heidelberg eingeladen.
Im
Fokus des Trainings standen die Themen:
Kleben und Dichten
von Autoscheiben
Die
Steinschlagreparatur von Autoscheiben
Das Abdichten von
Autokarosserien
Das Verkleben von
Karosserieblechen und Kunststoffen
Reparaturlösungen mit
Akustikschaum
Applikation mit
Steinschlagschutz- und Hohlraumversiegelungsmaterialien
Alles Themen, die für
einen werdenden Fahrzeuglackierermeister
in seiner
Meisterprüfungsvorbereitung, aber auch zur späteren
Qualitätssicherung im
Betrieb von großer Wichtigkeit sind.
Mit dem Trainer
Matthias Biegel aus der Anwendungstechnik verfügt
die Teroson über
einen Fachmann mit großem Erfahrungsschatz,
der
unseren Meisterschülern anschaulich und verständlich die
Trainingselemente
Kleben, Dichten und
Korrosionsschutz vermitteln konnte.
Die Fachschüler erhalten
Informationen über die
Produktpalette im
KFZ-Bereich

Der Workshop in Heidelberg war für uns aus mehrerer Hinsicht
interessant,
so lautete das Fazit der Fachschüler. Uns wurde zum Beispiel deutlich,
welche Eigenschaften ein Scheibenkleber mitbringen muss, um nach dem
Erneuern der Frontscheibe eine sichere Fahrbereitschaft zu
ermöglichen.
Auch beim Applizieren von Steinschlagschutz und spritzbarer
Nahtabdichtung
wurden wir auf den neuesten Stand gebracht, damit wir originale Spritz-
und Abdichtnähte im Reparaturfall imitieren können.
Beeindruckt haben uns auch die Einblicke in die Roboterapplikation von
Dichtstoffen und Antidröhnmassen. Unglaublich mit welcher Präzision bei
Teroson geforscht wird, um die Vorgaben und Wünsche der
Automobilindustrie in Bezug auf Korrosionsschutz erfüllen zu können.
Kleb- und Dichtstoffe
für Glas und Kunststoff
Teroson bietet Automobilherstellern und Reparaturfachbetrieben eine
umfangreiche Produktpalette für das Verkleben von Glas und Kunststoffen.
Durch Einsatz von Scheibenklebstoffen kann die Torsionsfestigkeit von
Autokarosserien um 30% verbessert werden. Elektrisch isolierende
Materialien
ermöglichen verschiedenartige Funktionen in Glasscheiben zu integrieren
(z.B. Antennen für GPS, TV und Telefon).
Meisterschüler testen
die Reaktionszeiten der Scheibenkleber

Anwendungsbeispiel:
Scheibe ausglasen


Scheibe zum einglasen
vorbereiten und einglasen

Steinschlagreparatur
auf der Frontscheibe eines Pkw

Unterbodenschutz und Nahtabdichtungen
Unterbodenschutz und Nahtabdichtungen werden vorwiegend in der Lacklinie
eingesetzt.
Die Produkte sind meist PVC basierende Plastisole.
Die Teroson Markenprodukte beinhalten sowohl spritzapplizierbare
Unterbodenschutzprodukte,
die akustische Eigenschaft mit der erforderlichen Abrasionsbeständigkeit
verbinden,
als auch Nahtabdichtungen für Sichtnähte mit hoher Oberflächenqualität
und Typen für nicht
sichtbare Nähte.
Darüber hinaus beinhaltet die Produktfamilie Wachse für den Schutz von
Hohlräumen,
des Motorraumes, Rahmenteilen und zum Schutz des Unterbodens.
Hier sind sowohl wasserbasierende, lösemittelhaltige, als auch „high
solids“ und
lösemittelfreie Systeme verfügbar.
Verarbeitungsbeispiele
von Dichtstoffen und Antidröhnmassen

Nach einem rundum gelungenen Informationstag bedankten sich die
Meisterschüler bei Herrn Biegel für die Gastfreundschaft.
Bespickt mit ausführlichen Informationen und vielfältigen Eindrücken
trat
die Reisegruppe dann wieder den Heimweg nach Lahr an.
TEXT::WULFF
FOTOS::FACHSCHÜLER+WULFF::06_2011

WORKSHOP
Meisterschüler zu Gast
bei SATA
>>
Im
Vorbereitungssemester zur Meisterprüfung gehört der Besuch der
Fahrzeuglackierer bei SATA zum festen Bestandteil
der Ausbildung.
Auch der Schulleiter, Ralf Dyck, war in diesem
Jahr mitgefahren, um sich
über die Herstellung von Spritzpistolen zu
informieren.
Von den Schulungsprofis Herrn Wiegand und Herrn Seiter erhielten sowohl
Fachschüler als auch Lehrkräfte wertvolle Informationen zu den Themen
Luftaufbereitung,
Atemschutz und Spritzpistolentechnik.


Im Praxisteil führten die Meisterschüler Spritzversuche mit den SATA Jet
Decklackpistolen
(RP, HVLP), den SATA Jet Füllerpistolen (100 B) durch.

Als besonderes Highlight erlebten die Teilnehmer die neu
organisierte Produktion
des mittelständischen Unternehmens. Alle noch so kleinen Bauteile der
SATA Pistolen
stehen während der Produktion zu jeder Zeit unter der besonderen
Beobachtung
der Maschineneinrichter. Somit kann frühzeitig erkannt werden, ob die
herstellenden
Maschinen präzise arbeiten und damit dürfte auch dem letzten Besucher
bewusst
geworden sein, welche Bedeutung die Pflege einer Spritzpistole hat.
TEXT::WULFF
FOTOS::FACHSCHÜLER+DYCK+WULFF::06_2011
TAG DER OFFENEN TÜR
an der Lackiererfachschule am 30. Oktober 2010
>>
Aktuelle und ehemalige
Fahrzeuglackierermeisterinnen und -meister
präsentierten Werkstattoptimierungskonzepte,
Imitationstechniken in Airbrush
und Direkthaft-, Effekt- und Softtouchlacke.
Auch der Gesundheitsschutz
spielte am Tag der offenen Tür eine Rolle.
WERKSTATTOPTIMIERUNGSKONZEPT
Work-Stationen
Ein Meisterschüler der Lackiererfachschule
präsentierte eine sogenannte
„Painter-Workstation“, die dem
Fahrzeuglackierer in der Werkstatt unproduktives Suchen,
unnötige Wege und Arbeitszeit erspart. Der
Lackierergeselle hat Zugriff auf alle
Werkzeuge und Verbrauchsmaterialien, die bei
der Lackierungsvorbereitung benötigt werden.
Wer die Absicht hatte nur das Schleifen in
der Werkstatt zu optimieren, der hatte Gelegenheit
die neue Schleifstation der Firma Festool
unter die Lupe zu nehmen.
Spachtelprozess

Ein neuartiges Konzept der Firma 3M zum
Auftragen von Spachtel elektrisierte die Besucher.
Effektlackierungen


In einer Sonderschau der Firma Lechler war
zu sehen, welche Möglichkeiten
sich dem Lackiererfachbetrieb eröffnen, wenn
er bereit ist sich mit dem Thema
Industrielackierung auseinanderzusetzen.
Zahlreiche Exponate
verdeutlichten die Anwendungsvielfalt beim
Lackieren.
Airbrush


Auf einem Bob von den olympischen Winterspielen in Vancouver
demonstrierte
ein frisch gebackener Fahrzeuglackierermeister, wie Flammen mittels
Airbrushtechnik
täuschend echt imitiert werden können.
Tattoos

Auch die kleinen Gäste durften sich schon
mal im Umgang mit der
Spritzpistole versuchen. Mittels
Schablonenfolie und Airbrushpistole
durften sie Tattoos, wahlweise auf ihre Haut
oder auf Leder sprühen.
Gesundheitsschutz
Welchen Einfluss Geräusche und Stäube aus
der Werkstatt auf den Menschen
haben können und wie man sich wirksam davor
schützen kann, wurde am Beispiel
des Atem- und Gehörschutzes aufgezeigt.
Gewinnspiel

Die Besucher konnten sich an einer Gewinnspielverlosung beteiligen, bei
der es
wertvolle Preise zu gewinnen gab, die von verschiedenen
Werkstattausrüstern
gesponsert wurden. Verlost wurden ein Staubsauger (Firma Festool), eine
Spritzpistole
(Firma SATA Lackiertechnologie) und ein Beamer (Firma 3M).
Ehemaligentreffen

Zahlreiche Ehemalige nutzten die Gelegenheit, um sich mit ihren
ehemaligen
Klassenkameraden zu treffen. Die Autokennzeichen rund um
die Schule ließen erkennen, wie groß der Einzugsbereich der
Badischen
Maler- und Lackiererfachschule in Deutschland ist.
TEXT_WULFF//FOTOS//FRANKE+WULFF//10_2010
powerpointlacktreff
Gut besuchte
Infoveranstaltung der Firma Sikkens

>>
Nahezu 40 Personen kamen im Oktober 2010 zum
PowerPoint LackTreff der Firma Sikkens.
Themenschwerpunkte waren das Marketinginstrument StickerFix,
der
Multifunktions-Arbeitsplatz in den Lackierbetrieben und neue
intelligente Abdecktechniken aus dem Hause 3M.
Der Fachberater im Außendienst, Michael Gindra, begrüßte die Teilnehmer
und die Referenten.
KUNDENAKQUISE LEICHT GEMACHT
Norbert Fischer, Technischer Leiter der Firma Sikkens, stellte das
Marketinginstrument
„StickerFix“ vor. StickerFix sei eine schnelle und elegante Methode, um
neue
Zielgruppen zu erschließen. Die Folie StickerFix wird mit einer Basis-
und einer
Klarlackschicht im Farbton des beschädigten Fahrzeugs durch einen
Fachmann lackiert.
Der vorbereitete Lackfilm wird danach wie ein Pflaster aufgeklebt.
Das Hantieren mit einem Lackstift entfällt. Kleine Schönheitsfehler
können rasch
überdeckt werden. Gleichzeitig kann zum Vorteil des Kunden für
wirkungsvollen
Korrosionsschutz gesorgt werden, meinte Fischer. „Eine Ideallösung
also für Steinschläge
und Kratzer“. Mit Aufmerksamkeitsverstärkern wie Plakaten,
Demonstrationsstand,
Homepage, Film, Flyern und den bereits genannten Pressematerialien kann
die Innovation
den Kunden präsentiert werden.
MULTIFUNKTIONS-ARBEITSPLATZ,
die
Zukunft in den Lackierbetrieben
Hauptredner und Gastreferent beim PowerPoint LackTreff war Tiemo Sehon,
Chef der gleichnamigen Firma. Mit innovativem Lackieranlagenbau hat sich
Sehon
in
der Branche einen Namen gemacht. Ein entscheidender Faktor in der
Zukunft
wird die Gestaltung von Arbeitsplätzen innerhalb der Lackierabteilung
sein,
meinte Sehon.
Berechnungen ergaben, dass der Logistikaufwand in Karosserie- und
Lackierfachbetrieben
rund 15 Prozent der Zeit innerhalb des gesamten Arbeitsprozesses
ausmacht.
Daher sei es zunehmend unwirtschaftlich das Fahrzeug bei kleinen und
mittleren
Reparaturen zwischen den einzelnen Plätzen für Arbeitsvorbereitung,
Lackieren
und Trocknung hin und her zu rangieren. Hier sieht Sehon ein großes
Einsparungspotenzial.
Die Lösung der Zukunft geht deshalb hin zu flexibel kombinierten
Arbeitsplatzgruppen,
die keine strikte Trennung in Vorbereitungs- und Lackierbereich mehr
vorsehen.
Fahrzeuge können bei allen Arbeitsgängen an einer einzigen Stelle
verbleiben und
müssten nicht mehr bewegt werden, glaubt Sehon. Künftig soll dies auch
bei größeren
Lackierungen möglich sein.
INTELLIGENTE
ABDECKLÖSUNGEN AUS DEM HAUSE 3M
Der regionale
Fachberater der Firma 3M, Bernd Fischer, demonstrierte
die Funktionsweise der neuen 3M Schleif- und Absauggeräte.
Darüber hinaus führte an einem Audi A3 eindrucksvoll vor, wie einfach in
Zukunft Türfalzen vor Lacknebel zu schützen sind und künftig auch auf
Kante
lackiert werden kann, ohne dabei eine sichtbare Lackspur zu
hinterlassen.
Die Teilnehmer diskutierten im Anschluss die Themen des Abends,
nahmen an einer Verlosung teil und stärkten sich mit einem kleinen
Imbiss.

TEXT_WULFF//11_2010
EXPERTENTREFFEN
Interessiertes Publikum beim
Expertentreffen der Firma Standox
>>
Rund 50 Personen trafen sich im Oktober 2010 in
den Räumen der Lackiererfachschule, um sich über den von
Standox neu entwickelten Basislack zu informieren.

Der Gebietsverkaufsleiter des Lackherstellers, Herr Hoffmann,
begrüßte die Teilnehmer und führte durch das Programm.
Ende der 70er Jahre
kamen zum ersten Mal Basislacke auf den Markt.
Es waren Lösemittelbasislacke, die mit Klarlack überlackiert werden
mussten.
Mit diesen Werkstoffen wurde die Spritztechnik vereinfacht und die
Farbtonangleichung im Reparaturfall war aufgrund der
Beilackierungsmöglichkeit
wesentlich genauer, als noch in den Jahren zuvor.
Anfang der 90er
kamen dann die Wasserbasislacke auf den Markt und
damals haben viele Lackierer die Umstellung der Technologie sehr lange
hinaus gezögert, weil sie schlechtere Ergebnisse befürchteten.
Vor allem hat es sie gestört, dass die lange aufgebaute persönliche
Farbtondokumentation aus der Lösemittelzeit nicht mehr verwendet werden
konnte.

Mittlerweile haben sich die Fahrzeuglackierer an die Wasserbasislacke
gewöhnt.
Und nun, Ende 2010 startet die Firma Standox mit einer
weiterentwickelten
Variante des Wasserbasislacks.
Bei einer praktischen Demonstration an zwei Karosserieteilen wurde den
Teilnehmern verdeutlicht, welche Vorzüge die neue Technologie
aufzuweisen hat.
Der Anwendungstechniker, Herr Dumke, führte die einzelnen
Arbeitsschritte vor.
Nach dem Trocknen der Reparaturlackierung wurde das Lackierergebnis
von den Teilnehmern begutachtet.

Das Schlusswort hatte der Außendienstmitarbeiter, Herr Krieger, der sich
bei
den Teilnehmern für deren Interesse bedankte und danach zu einem Imbiss
einlud.
TEXT_WULFF//11_2010

Meisterschüler zu Besuch bei 3M
„Sie haben die Idee - wir haben die Lösung“,
>>
mit diesem Slogan beschreibt die 3M ihr umfassendes
Programm zur Qualifizierung ihrer Partner.
Seit 15 Jahren
pflegt die Lackiererfachschule in Lahr enge Kontakte zum
Geschäftsbereich
Autoreparatur-Systeme. Der Besuch in Neuss gehört zum
festen Bestandteil
der Meisterausbildung. Bei einer Betriebsbesichtigung
und einem
umfassenden Workshop konnten sich die Fachlehrer und Fachschüler
auch in diesem Jahr
davon überzeugen, dass die 3M es mit ihrem
Slogan ernst meint.

Anfang Mai waren
die Fachschüler aus Lahr zusammen mit ihren Fachlehrern
Joachim Baumgartner
und Thomas Wulff zu einem zweitägigen Workshop
im Trainings- und
Anwendungszentrum (TAZ) in Neuss zu Gast.
Im Fokus des
Trainings stand das Thema „Gesundheitsschutz“ im Werkstatt-
Optimierungs-Konzept (WOK), das der Geschäftsbereich
Autoreparatur-Systeme
für die
Lackierwerkstätten entwickelt hat. Der Werkstattoptimierungsprozess
(WOK) spielt auch
im theoretischen Teil der Meisterprüfung eine wichtige Rolle.
Mit den Trainern
Ulrike Tries und Jörg Muschter aus der Anwendungstechnik
verfügt die 3M über
zwei Trainer, die über einen großen Erfahrungsschatz verfügen
und den
Meisterschülern anschaulich und verständlich die Trainingselemente
Kunststoffreparatur, Schleifarbeiten, Masking, Finish und
Gesundheitsschutz
vermitteln konnten.
Der Workshop in
Neuss war für uns aus mehrerer Hinsicht interessant, so lautete
das Fazit der
Fachschüler. Uns wurde zum Beispiel deutlich, dass ein
professionelles
Schleifmittel nicht
nur eine längere Standzeit hat, sondern sich beim Schleifen
auch gleichmäßig
abnutzen muss, um Fehlstellen im Decklack zu vermeiden.

Besonders
interessant war für uns die Schnelligkeit beim Stabilisieren eines
Risses am
Kunststoff durch ein neuartiges Kunststoffreparaturpflaster.

Außerdem
vermittelte der Gesundheitsschutz-Fittest mit einer Süßstofflösung
wichtige
Erkenntnisse im
Umgang mit Schadstoffen. Bei dem Gesundheitstest konnten wir uns
davon überzeugen,
dass die 3M-Atemschutzsysteme wirklich dicht sind.

Mit gutem Essen und
ausgelassener Stimmung, ließ man den ersten Workshopabend
ausklingen.


Die Meisterschüler
bedankten sich abschließend bei den Schulungsleitern für ihr
Engagement und
ihre Gastfreundschaft.
TEXT_FOTO//THOMASWULFF//10_2010
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