Lackiererfachschule

        2-semestrige Vorbereitung zur Meisterprüfung im Maler- und LACKIERERhandwerk     

_Seit der Gründung der Lackiererfachschule 1964 in Lahr werden die

Meisterschüler mit großem Erfolg in eigenen Fachklassen unterrichtet.

 

Unzählige Lackierermeister haben sich hier auf ihre Meisterprüfung vorbereitet.

Während der Ausbildung wird dabei auf die speziellen Bedürfnisse

des Fahrzeuglackierers eingegangen. Ehemalige sprechen häufig von ihrer

schönsten Zeit in Lahr und begründen dies damit, dass trotz aller Anstrengungen

in der Vorbereitung gerade das Persönliche nicht zu kurz kam.

Augenblicklich befindet sich der Beruf des Fahrzeuglackierers im Umbruch.

Die Ausbildung zum Fahrzeuglackierermeister/in wurde reformiert.

Ab 2007 werden während der Meisterprüfung zum ersten Mal realistische

Unfallinstandsetzungen ausgeführt. Ein Schritt in die richtige Richtung,

wenn man bedenkt, dass Lackierermeister in Zukunft Aufträge mit immer

komplexerer Fahrzeugtechnik auszuführen oder zu betreuen haben.

Die fachtheoretische und berufspraktische Vorbereitung zum Meister wird in Lahr

von einem Expertenteam begleitet. Da die Schule sehr gute Kontakte zur Lack-

und Zubehörindustrie sowie dem Handwerk pflegt, ist gewährleistet, dass ein

zeitgemäßer und zukunftsweisender Unterricht für die kommenden Aufgaben des

Meisters stattfindet. Die Absolventen der Meisterschule haben von Lahr aus

beste Startchancen in ihrem neuen Berufsabschnitt.

Ab dem Schuljahr 2010/2011 wird der Unterricht zu den Teilen I und II auf

Montags bis Donnerstags konzentriert, die Teile I bis IV werden von Montags

bis Freitags unterrichtet.

 

  I.Teil                             

Fachpraxis

Karosserie-

Reparaturtechniken

Montage und

Funktionsprüfungen

am Fahrzeug

Reparatur- und

Effektlackierungen

Umgang mit Grafik-

programmen am PC

Werbelackierungen

 

 

 

  II.Teil                               

Fachtheorie

Anwendungstechnik und

Gestaltung

Auftragsabwicklung

Betriebsführung und

Betriebsorganisation

Umgang mit

Kalkulationssoftware

am PC

  III. Teil                             

Kaufmännischer und

rechtlicher Teil

Buchführung, Kalkulation,

EDV, Wirtschaftslehre,

Rechtskunde

 

  IV. Teil                             

Berufs- und

Arbeitspädagogik

Mitarbeiterführung,

Betriebliche Kommunikation

 

 

 

Volles Haus beim Expertentreffen der Firma Standox

>> Seit vielen Jahren treffen sich zahlreiche Kunden der

Firma Standox an der Lackiererfachschule, um sich über die neuesten

Techniken und Produkte des Lackherstellers in Theorie und

Praxis zu informieren.

 

Der Schulleiter der Lahrer Fachschulen, Herr Dyck, begrüßte die Besucher zur Herbsttagung.

Er betonte in seiner Ansprache das gute Miteinander in der Vergangenheit,

was auch dadurch zum Ausdruck komme, dass die aktuellen Meisterschüler und ihre

Lehrer regelmäßig an den Tagungen des Lackherstellers teilnehmen dürfen.

 

Folgende Themen standen auf der Tagesordnung:

: Produktneuigkeiten, Xtra und mehr…

: Exclusiveline XL

: „SHE“ Aktuelle Sicherheitsbestimmungen

: Zubehörmarkt

 

           

 

Mit diesen Themen hatte man wohl genau den Nerv des Fachpublikums getroffen,

denn die Aula der Schule war sehr gut besetzt, als der Gebietsverkaufsleiter des Lackherstellers,

Herr Hoffmann, die Teilnehmer begrüßte und die Führung durch das Programm übernahm.

 

        

 

Der Technische Leiter, Herr Keller, referierte als Erster zum Thema Arbeitssicherheit.

Er beleuchtete die aktuelle Situation in den Betrieben und ermutigte die anwesenden

Unternehmer zu mehr Engagement, wenn es darum geht, Gefahrenpotenziale für die Mitarbeiter

in den betrieblichen Alltagssituationen zu analysieren und auszuschließen.

 

Herr Keller visualisierte anhand von Fotos sehr anschaulich, welche Bedeutung eine

Arbeitssicherheitsunterweisung für den einzelnen Mitarbeiter hat und welche Verantwortung

hinsichtlich Gefährdungsbeurteilung und Explosionsschutzdokument der Unternehmer

zu tragen hat. Er wies ausdrücklich darauf hin, dass jeder Betriebsinhaber dazu verpflichtet sei,

ein Explosionsschutzdokument für seinen Betrieb vorzuhalten.

 

        

 

Beim Thema Arbeitssicherheit sind Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen

verpflichtet. In seinem Referat nahm Herr Keller auch die Arbeitnehmerseite in die Pflicht.

 

Arbeitgeber Rechte und Pflichten

: Fürsorgepflicht

Arbeitsbedingungen schaffen, die jeden Beschäftigten vor Gefahren

für Leib, Leben und Gesundheit schützen.

: Ermittlungspflicht

Gefährdungsanalyse durchführen lassen und die erforderlichen

Schutzmaßnahmen treffen; entsprechende Betriebsanweisung erstellen und aushängen.

: Überwachungspflicht

Einhaltung und überwachen von Arbeitsplatz-Grenzwerten

(Gefährdungsanalyse) und der aktiven Mitwirkung der Beschäftigten bei den Schutzmaßnahmen.

: Information (Schulung)

Beschäftigte über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der

Arbeit angemessen unterweisen.

: Schutzmaßnahmen ergreifen

Bei Veränderungen im Arbeitsumfeld (z.B. VOC)

entsprechende Schutzmaßnahmen ergreifen.

: Dokumentation

Schriftliche Dokumentation der Gefährdungsanalyse, der festgelegten

Schutzmaßnahmen und der Sicherheitsunterweisung.

 

Arbeitnehmer Rechte und Pflichten

: Weisungen befolgen

Gemäß der Unterweisung und Weisung des Arbeitgebers für

die eigene Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit Sorge tragen.

: Gefahren und Fehler melden

Dem Arbeitgeber jede festgestellte unmittelbare Gefahr

für die Sicherheit und Gesundheit, sowie jeden an den

Schutzsystemen festgestellten Defekt

unverzüglich melden.

: Aktive Mitwirkung am Arbeitsplatz

Beschäftigte müssen aktiv Gesundheitsschutz

betreiben, solange eine Gefährdung besteht – für sich und alle betroffenen Kollegen.

: Schutzeinrichtung benutzen

Beschäftigte müssen Schutzeinrichtungen (z.B. Spritzkabine)

bestimmungsgemäß verwenden.

: Persönliche Schutzausrüstung (PSA)

Beschäftige müssen die ihnen zur Verfügung gestellte persönliche,

auf die jeweiligen Tätigkeiten und Gefahren abgestimmte, Schutz-

Ausrüstung (z.B. Atemschutzmaske) richtig verwenden.

 

Der Gebietsverkaufsleiter, Herr Hoffmann, referierte im Anschluss über die Entwicklung

neuer Produkte und deren Möglichkeiten beim Einsatz in den Lackierfachbetrieben.

Er blickte in seinem Vortrag auf die Vergangenheit, beleuchtete die gegenwärtige Situation

und prognostizierte die Entwicklung in der Zukunft.

 

In einem gut ausgestatteten mobilen Einsatzwagen informierte der Anwendungstechniker,

Herr Siegert, das Fachpublikum über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des

Industrielacksystems „Multimix“.

 

TEXT_WULFF//FOTOS_10_2011      

 

 

 

SEMINAR

Lechler bildet Kunden und Lehrkräfte an

an der Lackiererfachschule aus

 

>> Michael Geppert und Muzaffer Karakus sind die Experten, wenn es um spezielle

Fragen und Anwendungen zu den Produkten der Firma Lechler Coatings geht.

Beide sind Fortbildner und zuständig für Händler-, Kunden und Lehrerschulungen im

gesamten Bundesgebiet.

 

In den Werkstätten der Lackiererfachschule konnten sich die Kunden des italienischen

Lackherstellers und Fachlehrer der Lackiererfachschule während eines zweitägigen Seminars

über neue interessante Industrielacke und deren Einsatzmöglichkeiten informieren.

Die beiden Trainer führten vor, wie man ohne Grundbeschichtung auf Aluminium- und

Kunststoffuntergründen interessante Metalleffekte erzielt. Das besondere an diesen Effektlacken

ist die schnelle Trocknung und Haftung der Beschichtung auf Metall und Kunststoff für

den Innenbereich. Die meisten Effektfarbtöne können danach mit einer matten, glänzenden oder

kratzbeständigen Klarlackbeschichtung versehen werden, damit sie dann auch für den

Außenbereich geeignet sind.

Darüber hinaus wurden umweltschonende, wässrige Epoxy-Acryllack-Systeme vorgestellt

und lackiert. Diese Lacksysteme kommen häufig auf nebeneinander verbauten Metall- und

Kunststoffoberflächen zum Einsatz, wie sie z.B. im Fahrzeugbau vorzufinden sind.

Sie weisen hervorragende Haft-, Korrosionsschutz- und Glanzeigenschaften auf und

sind zudem noch preisgünstig.  

 

               

           

 

Da Schulungsangebote dieser Art selten sind, lohnt der Besuch solcher Veranstaltungen immer.

Bei der Tagung in Lahr machten die multifunktional einsetzbaren Lackiersysteme des italienischen

Lackherstellers jedenfalls vielfältige Geschäftsfelder für das Lackieren deutlich.

 

TEXT_WULFF//FOTOS_LECHLER08_2011      

 

 

VERABACHIEDUNG

13 Fahrzeuglackierermeister feierlich verabschiedet

 

>> Am 27. Juli 2011 war es wieder soweit. 13 Absolventen der Lackiererfachschule

konnten vom Prüfungsvorsitzenden der Fahrzeuglackierer-Meisterprüfungskommission,

Herrn Binder, die heißbegehrten Prüfungszeugnisse entgegen nehmen.

 

 

In seiner Ansprache betonte Herr Binder das Engagement und

den Teamgeist der diesjährigen Meisterabsolventen. In der in der Aula

der Badischen Maler- und Lackiererfachschule gab es Bestnoten

für die Meisterschüler Markus Higel und Clemens Steiner.

 

  

 

Der Meisterschüler Markus Higel wurde für seine Bestleistung im

praktischen Teil mit dem Meisterpreis der Firma SATA ausgezeichnet.

Die Auszeichnung wurde von Knut Wiegand übergeben,

der eine SATA 4000 Decklackpistole und einen Scheck über 500 Euro

mit nach Lahr brachte. 

 

 

Die Lehrerin Martha Mußler hielt eine Laudatio auf die abgehenden

Fahrzeuglackierermeister. Sie ließ dievergangenen 10 Monate noch einmal

Revue passieren und nahm dabei den einen oder anderen Jungmeister

aufs Korn.

 

  

 

Der Klassensprecher, Clemens Steiner, bedankte sich bei Frau Mußler

für Ihre humorvolle Rede und überreichte der Lehrerschaft als Dank

für die gute Unterstützung einen Korb mit ausgesuchten Leckereien.

TEXT//FOTOS//WULFF08_2011      

 

 

MEISTERPRÜFUNG 2011

Fahrzeuglackierer legen die praktische Meisterprüfung ab

 

>> Fachschüler der Fahrzeuglackierer-Meisterklasse konnten sich bereits im Mai

gegenseitig beglückwünschen und darüber freuen das sie die erste Aufgabe,

nämlich die praktische Meisterprüfung zu bestehen, erfolgreich gemeistert haben.

 

Bester Prüfling im praktischen Teil der Meisterprüfung war Markus Higel.

 

Bei Markus hat es sich wieder einmal gezeigt,

dass es vor dem Absolvieren der Meisterschule

klug ist einige Jahre Berufserfahrung zu sammeln.

Er ging gelassen und gut gerüstet in den

praktischen Teil der Meisterprüfung.

 

Nun gilt es die guten Ergebnisse auch im

theoretischen Teil der Meisterprüfung in den

Handlungsfeldern Betriebsführung /-organisation,

Auftragsabwicklung und in Technik und

Gestaltung zu bestätigen.

 

>> Die Fahrzeuglackierer beim Bearbeiten ihrer Prüfungsfahrzeuge

 

Carmine Borelli                                              Markus Higel

 

 

Nathaniel Klee                                             Patrick Löhle

 

 

Patrick Schmidts                                          Daniel Schwarz

 

   

Steffen Smola                                              Clemens Steiner

 

 

Marc Straub                                                 Oleksandr Fedorchuk

 

 

Oliver Friedrich                                             Nikias Heuler

 

  

Mirko Schunke                                                            Tobias Trinks

 

TEXT_WULFF//FOTOS FACHSCHÜLER06_2011      

 

 

 

WORKSHOP

Meisterschüler bei den Profis von Teroson

 

>> Die Firma Henkel beliefert die Automobilindustrie und

KFZ-Reparaturbetriebe mit modernsten Kleb-, Dichtstoffen und diversen

Reparaturlösungen unter dem Markennamen „Teroson“.

Mitte Mai waren die anstehenden Fahrzeuglackierermeister zusammen

mit ihrem Fachlehrer Thomas Wulff zu einem eintägigen Workshop ins

Trainings- und Anwendungszentrum der Teroson in Heidelberg eingeladen.

Im Fokus des Trainings standen die Themen:

  Kleben und Dichten von Autoscheiben

  Die Steinschlagreparatur von Autoscheiben

  Das Abdichten von Autokarosserien

  Das Verkleben von Karosserieblechen und Kunststoffen

  Reparaturlösungen mit Akustikschaum

  Applikation mit Steinschlagschutz- und Hohlraumversiegelungsmaterialien

 

Alles Themen, die für einen werdenden Fahrzeuglackierermeister

in seiner Meisterprüfungsvorbereitung, aber auch zur späteren

Qualitätssicherung im Betrieb von großer Wichtigkeit sind.

 

Mit dem Trainer Matthias Biegel aus der Anwendungstechnik verfügt

die Teroson über einen Fachmann mit großem Erfahrungsschatz,

der unseren Meisterschülern anschaulich und verständlich die Trainingselemente

Kleben, Dichten und Korrosionsschutz vermitteln konnte.

 

Die Fachschüler erhalten Informationen über die

Produktpalette im KFZ-Bereich

 

 

Der Workshop in Heidelberg war für uns aus mehrerer Hinsicht interessant,

so lautete das Fazit der Fachschüler. Uns wurde zum Beispiel deutlich,

welche Eigenschaften ein Scheibenkleber mitbringen muss, um nach dem

Erneuern der Frontscheibe  eine sichere Fahrbereitschaft zu ermöglichen.

Auch beim Applizieren von Steinschlagschutz und spritzbarer Nahtabdichtung

wurden wir auf den neuesten Stand gebracht, damit wir originale Spritz-

und Abdichtnähte im Reparaturfall imitieren können.

 

Beeindruckt haben uns auch die Einblicke in die Roboterapplikation von

Dichtstoffen und Antidröhnmassen. Unglaublich mit welcher Präzision bei

Teroson geforscht wird, um die Vorgaben und Wünsche der

Automobilindustrie in Bezug auf Korrosionsschutz erfüllen zu können.

 

Kleb- und Dichtstoffe für Glas und Kunststoff

Teroson bietet Automobilherstellern und Reparaturfachbetrieben eine

umfangreiche Produktpalette für das Verkleben von Glas und Kunststoffen.

Durch Einsatz von Scheibenklebstoffen kann die Torsionsfestigkeit von

Autokarosserien um 30% verbessert werden. Elektrisch isolierende Materialien

ermöglichen verschiedenartige Funktionen in Glasscheiben zu integrieren

(z.B. Antennen für GPS, TV und Telefon).

 

Meisterschüler testen die Reaktionszeiten der Scheibenkleber

 

              

 

Anwendungsbeispiel: Scheibe ausglasen

 

              

 

              

 

Scheibe zum einglasen vorbereiten und einglasen

 

              

 

Steinschlagreparatur auf der Frontscheibe eines Pkw

 

              

 

Unterbodenschutz und Nahtabdichtungen

Unterbodenschutz und Nahtabdichtungen werden vorwiegend in der Lacklinie eingesetzt.

Die Produkte sind meist PVC basierende Plastisole.
Die Teroson Markenprodukte beinhalten sowohl spritzapplizierbare Unterbodenschutzprodukte,

die akustische Eigenschaft mit der erforderlichen Abrasionsbeständigkeit verbinden,

als auch Nahtabdichtungen für Sichtnähte mit hoher Oberflächenqualität und Typen für nicht

sichtbare Nähte.
Darüber hinaus beinhaltet die Produktfamilie Wachse für den Schutz von Hohlräumen,

des Motorraumes, Rahmenteilen und zum Schutz des Unterbodens.
Hier sind sowohl wasserbasierende, lösemittelhaltige, als auch „high solids“ und

lösemittelfreie Systeme verfügbar.

 

Verarbeitungsbeispiele von Dichtstoffen und Antidröhnmassen

 

          

 

Nach einem rundum gelungenen Informationstag bedankten sich die

Meisterschüler bei Herrn Biegel für die Gastfreundschaft.

Bespickt mit ausführlichen Informationen und vielfältigen Eindrücken trat

die Reisegruppe dann wieder den Heimweg nach Lahr an.

 

TEXT::WULFF

FOTOS::FACHSCHÜLER+WULFF::06_2011      

 

 

 

WORKSHOP

Meisterschüler zu Gast bei SATA

 

>> Im Vorbereitungssemester zur Meisterprüfung gehört der Besuch der

Fahrzeuglackierer bei SATA zum festen Bestandteil der Ausbildung.

Auch der Schulleiter, Ralf Dyck, war in diesem Jahr mitgefahren, um sich

über die Herstellung von Spritzpistolen zu informieren.

 

Von den Schulungsprofis Herrn Wiegand und Herrn Seiter erhielten sowohl

Fachschüler als auch Lehrkräfte wertvolle Informationen zu den Themen Luftaufbereitung,

Atemschutz und Spritzpistolentechnik.

 

              

 

              

 

Im Praxisteil führten die Meisterschüler Spritzversuche mit den SATA Jet Decklackpistolen

(RP, HVLP), den SATA Jet Füllerpistolen (100 B) durch.

 

              

 

                

 

Als besonderes Highlight erlebten die  Teilnehmer die neu organisierte Produktion

des mittelständischen Unternehmens. Alle noch so kleinen Bauteile der SATA Pistolen

stehen während der Produktion zu jeder Zeit unter der besonderen Beobachtung

der Maschineneinrichter. Somit kann frühzeitig erkannt werden, ob die herstellenden

Maschinen präzise arbeiten und damit dürfte auch dem letzten Besucher bewusst

geworden sein, welche Bedeutung die Pflege einer Spritzpistole hat.

 

TEXT::WULFF

FOTOS::FACHSCHÜLER+DYCK+WULFF::06_2011      

 

 

TAG DER OFFENEN TÜR

an der Lackiererfachschule am 30. Oktober 2010

 

>> Aktuelle und ehemalige Fahrzeuglackierermeisterinnen und -meister

präsentierten Werkstattoptimierungskonzepte, Imitationstechniken in Airbrush

und Direkthaft-, Effekt- und Softtouchlacke. Auch der Gesundheitsschutz

spielte am Tag der offenen Tür eine Rolle.

 

 WERKSTATTOPTIMIERUNGSKONZEPT  

 

Work-Stationen

 

Ein Meisterschüler der Lackiererfachschule präsentierte eine sogenannte

„Painter-Workstation“, die dem Fahrzeuglackierer in der Werkstatt unproduktives Suchen,

unnötige Wege und Arbeitszeit erspart. Der Lackierergeselle hat Zugriff auf alle

Werkzeuge und Verbrauchsmaterialien, die bei der Lackierungsvorbereitung benötigt werden.

 

Wer die Absicht hatte nur das Schleifen in der Werkstatt zu optimieren, der hatte Gelegenheit

die neue Schleifstation der Firma Festool unter die Lupe zu nehmen.

 

Spachtelprozess

 

    

 

Ein neuartiges Konzept der Firma 3M zum Auftragen von Spachtel elektrisierte die Besucher.

 

Effektlackierungen

 

    

 

    

 

In einer Sonderschau der Firma Lechler war zu sehen, welche Möglichkeiten

sich dem Lackiererfachbetrieb eröffnen, wenn er bereit ist sich mit dem Thema

Industrielackierung auseinanderzusetzen. Zahlreiche Exponate

verdeutlichten die Anwendungsvielfalt beim Lackieren.

 

Airbrush

 

      

 

      

 

Auf einem Bob von den olympischen Winterspielen in Vancouver demonstrierte

ein frisch gebackener Fahrzeuglackierermeister, wie Flammen mittels Airbrushtechnik

täuschend echt imitiert werden können.

 

Tattoos

 

     

 

Auch die kleinen Gäste durften sich schon mal im Umgang mit der

Spritzpistole versuchen. Mittels Schablonenfolie und Airbrushpistole

durften sie Tattoos, wahlweise auf ihre Haut oder auf Leder sprühen.

 

Gesundheitsschutz

 

       

 

Welchen Einfluss Geräusche und Stäube aus der Werkstatt auf den Menschen

haben können und wie man sich wirksam davor schützen kann, wurde am Beispiel

des Atem- und Gehörschutzes aufgezeigt.

 

Gewinnspiel

 

   

 

 

Die Besucher konnten sich an einer Gewinnspielverlosung beteiligen, bei der es

wertvolle Preise zu gewinnen gab, die von verschiedenen Werkstattausrüstern

gesponsert wurden. Verlost wurden ein Staubsauger (Firma Festool), eine Spritzpistole

(Firma SATA Lackiertechnologie) und ein Beamer (Firma 3M).

 

Ehemaligentreffen

 

     

 

 

 

Zahlreiche Ehemalige nutzten die Gelegenheit, um sich mit ihren ehemaligen

Klassenkameraden zu treffen. Die Autokennzeichen rund um

die Schule  ließen erkennen,  wie groß der Einzugsbereich der Badischen

Maler- und Lackiererfachschule in Deutschland ist.

 

TEXT_WULFF//FOTOS//FRANKE+WULFF//10_2010      

 

 

powerpointlacktreff

Gut besuchte Infoveranstaltung der Firma Sikkens

 

 

>> Nahezu 40 Personen kamen im Oktober 2010 zum

PowerPoint LackTreff der Firma Sikkens.

Themenschwerpunkte waren das Marketinginstrument StickerFix,

der Multifunktions-Arbeitsplatz in den Lackierbetrieben und neue

intelligente Abdecktechniken aus dem Hause 3M.

 

Der Fachberater im Außendienst, Michael Gindra, begrüßte die Teilnehmer und die Referenten.

 

  KUNDENAKQUISE LEICHT GEMACHT  

Norbert Fischer, Technischer Leiter der Firma Sikkens, stellte das Marketinginstrument

„StickerFix“ vor. StickerFix sei eine schnelle und elegante Methode, um neue

Zielgruppen zu erschließen. Die Folie StickerFix wird mit einer Basis- und einer

Klarlackschicht im Farbton des beschädigten Fahrzeugs durch einen Fachmann lackiert.

Der vorbereitete Lackfilm wird danach wie ein Pflaster aufgeklebt.

Das Hantieren mit einem Lackstift entfällt. Kleine Schönheitsfehler können rasch

überdeckt werden. Gleichzeitig kann zum Vorteil des Kunden für wirkungsvollen

Korrosionsschutz gesorgt werden, meinte Fischer. „Eine Ideallösung also für Steinschläge

und Kratzer“. Mit Aufmerksamkeitsverstärkern wie Plakaten, Demonstrationsstand,

Homepage, Film, Flyern und den bereits genannten Pressematerialien kann die Innovation

den Kunden präsentiert werden.

  MULTIFUNKTIONS-ARBEITSPLATZ,  die Zukunft in den Lackierbetrieben
Hauptredner und Gastreferent beim PowerPoint LackTreff war Tiemo Sehon,

Chef der gleichnamigen Firma. Mit innovativem Lackieranlagenbau hat sich Sehon

in der Branche einen Namen gemacht.  Ein entscheidender Faktor in der Zukunft

wird die Gestaltung von Arbeitsplätzen innerhalb der Lackierabteilung sein,

meinte Sehon.

Berechnungen ergaben, dass der Logistikaufwand in Karosserie- und Lackierfachbetrieben

rund 15 Prozent der Zeit innerhalb des gesamten Arbeitsprozesses ausmacht.

Daher sei es zunehmend unwirtschaftlich das Fahrzeug bei kleinen und mittleren

Reparaturen zwischen den einzelnen Plätzen für Arbeitsvorbereitung, Lackieren

und Trocknung hin und her zu rangieren. Hier sieht Sehon ein großes

Einsparungspotenzial.

 

Die Lösung der Zukunft geht deshalb hin zu flexibel kombinierten Arbeitsplatzgruppen,

die keine strikte Trennung in Vorbereitungs- und Lackierbereich mehr vorsehen.

Fahrzeuge können bei allen Arbeitsgängen an einer einzigen Stelle verbleiben und

müssten nicht mehr bewegt werden, glaubt Sehon. Künftig soll dies auch bei größeren

Lackierungen möglich sein.

 

  INTELLIGENTE ABDECKLÖSUNGEN AUS DEM HAUSE 3M  

Der regionale Fachberater der Firma 3M, Bernd Fischer, demonstrierte

die Funktionsweise der neuen 3M Schleif- und  Absauggeräte.

Darüber hinaus führte an einem Audi A3 eindrucksvoll vor, wie einfach in

Zukunft Türfalzen vor Lacknebel zu schützen sind und künftig auch auf Kante

lackiert werden kann, ohne dabei eine sichtbare Lackspur zu hinterlassen.

Die Teilnehmer diskutierten im Anschluss die Themen des Abends,

nahmen an einer Verlosung teil und stärkten sich mit einem kleinen Imbiss.

 

                        

      

             

 

TEXT_WULFF//11_2010      

 

 

 

EXPERTENTREFFEN

Interessiertes Publikum beim

Expertentreffen der Firma Standox

 

>> Rund 50 Personen trafen sich im Oktober 2010 in

den Räumen der Lackiererfachschule, um sich über den von

Standox neu entwickelten Basislack zu informieren.

 

 

Der Gebietsverkaufsleiter des Lackherstellers, Herr Hoffmann,

begrüßte die Teilnehmer und führte durch das Programm.

Ende der 70er Jahre kamen zum ersten Mal Basislacke auf den Markt.

Es waren Lösemittelbasislacke, die mit Klarlack überlackiert werden mussten.

Mit diesen Werkstoffen wurde die Spritztechnik vereinfacht und die

Farbtonangleichung im Reparaturfall war aufgrund der Beilackierungsmöglichkeit

wesentlich genauer, als noch in den Jahren zuvor.

Anfang der 90er kamen dann die Wasserbasislacke auf den Markt und

damals haben viele Lackierer die Umstellung der Technologie sehr lange

hinaus gezögert, weil sie schlechtere Ergebnisse befürchteten.

Vor allem hat es sie gestört, dass die lange aufgebaute persönliche

Farbtondokumentation aus der Lösemittelzeit nicht mehr verwendet werden

konnte.

 

             

 

Mittlerweile haben sich die Fahrzeuglackierer an die Wasserbasislacke gewöhnt.

Und nun, Ende 2010 startet die Firma Standox mit einer weiterentwickelten

Variante des Wasserbasislacks.

Bei einer praktischen Demonstration an zwei Karosserieteilen wurde den

Teilnehmern verdeutlicht, welche Vorzüge die neue Technologie aufzuweisen hat.

Der Anwendungstechniker, Herr Dumke, führte die einzelnen Arbeitsschritte vor.

Nach dem Trocknen der Reparaturlackierung wurde das Lackierergebnis

von den Teilnehmern begutachtet.

 

                    

 

Das Schlusswort hatte der Außendienstmitarbeiter, Herr Krieger, der sich bei

den Teilnehmern für deren Interesse bedankte und danach zu einem Imbiss einlud.

 

TEXT_WULFF//11_2010      

 

 

 

Meisterschüler zu Besuch bei 3M

„Sie haben die Idee - wir haben die Lösung“,

 

>> mit diesem Slogan beschreibt die 3M ihr umfassendes

Programm zur Qualifizierung ihrer Partner.

 

Seit 15 Jahren pflegt die Lackiererfachschule in Lahr enge Kontakte zum

Geschäftsbereich Autoreparatur-Systeme. Der Besuch in Neuss gehört zum

festen Bestandteil der Meisterausbildung. Bei einer Betriebsbesichtigung

und einem umfassenden Workshop konnten sich die Fachlehrer und Fachschüler

auch in diesem Jahr davon überzeugen, dass die 3M es mit ihrem

Slogan ernst meint.

 

                                

 

 

Anfang Mai waren die Fachschüler aus Lahr zusammen mit ihren Fachlehrern

Joachim Baumgartner und Thomas Wulff zu einem zweitägigen Workshop

im Trainings- und Anwendungszentrum (TAZ) in Neuss zu Gast.

 

Im Fokus des Trainings stand das Thema „Gesundheitsschutz“ im Werkstatt-

Optimierungs-Konzept (WOK), das der Geschäftsbereich Autoreparatur-Systeme

für die Lackierwerkstätten entwickelt hat. Der Werkstattoptimierungsprozess

(WOK) spielt auch im theoretischen Teil der Meisterprüfung eine wichtige Rolle.

 

Mit den Trainern Ulrike Tries und Jörg Muschter aus der Anwendungstechnik

verfügt die 3M über zwei Trainer, die über einen großen Erfahrungsschatz verfügen

und den Meisterschülern anschaulich und verständlich die Trainingselemente

Kunststoffreparatur, Schleifarbeiten, Masking, Finish und Gesundheitsschutz

vermitteln konnten.

 

Der Workshop in Neuss war für uns aus mehrerer Hinsicht interessant, so lautete

das Fazit der Fachschüler. Uns wurde zum Beispiel deutlich, dass ein professionelles

Schleifmittel nicht nur eine längere Standzeit hat, sondern sich beim Schleifen

auch gleichmäßig abnutzen muss, um Fehlstellen im Decklack zu vermeiden.

 

                                

 

Besonders interessant war für uns die Schnelligkeit beim Stabilisieren eines

Risses am Kunststoff durch ein neuartiges Kunststoffreparaturpflaster.

 

                                

 

Außerdem vermittelte der Gesundheitsschutz-Fittest mit einer Süßstofflösung wichtige

Erkenntnisse im Umgang mit Schadstoffen. Bei dem Gesundheitstest konnten wir uns

davon überzeugen, dass die 3M-Atemschutzsysteme wirklich dicht sind.

 

 

 

                                

 

Mit gutem Essen und ausgelassener Stimmung, ließ man den ersten Workshopabend ausklingen.

 

                                

 

                                

 

Die Meisterschüler bedankten sich abschließend bei den Schulungsleitern für ihr

Engagement und  ihre Gastfreundschaft.

 

TEXT_FOTO//THOMASWULFF//10_2010      

 

 

[ home ]  [ Anmeldung PDF ]