ERWIN BRUCKER
Ein Pionier der Badischen Malerfachschule ist am 23. Mai 2011
mit 77 Jahren gestorben.

>> Der Name Erwin Brucker ist eng mit der Entwicklung der Schule verbunden.
Die Schule war noch kein Jahrzehnt alt, als Herr Brucker 1957 die Prüfung
zum Diplom-Malermeister ablegte. Da der Unterricht damals nur im Winter stattfand,
arbeitete Herr Brucker, wie es damals üblich war, in den Sommermonaten
in der Schweiz als Malergeselle.
Nach der Prüfung war er bis 1962 als Anwendungstechniker und
Fachberater in der Industrie tätig.
>> Schon 1960 holte man Herrn Brucker zurück an die Schule – jetzt als Assistent
der Schulleitung. Das Oberschulamt Freiburg übernahm 1962 die Trägerschaft
der Schule und konnte Erwin Brucker als Lehrer für Fachpraxis, Technologie, Kalkulation
und Lackiertechnik einstellen.
>> Herr Brucker leistete in seiner 34-jährigen Dienstzeit Hervorragendes –
er war in dieser Zeit wesentlich am Auf- und Ausbau der Fachschule beteiligt und
hat in vielen Fällen Pionierarbeit geleistet.
Sein Engagement als Lehrer ging weit über die normale Unterrichtsverpflichtung
hinaus: Er hat an großen Ausstellungen der Schule in erheblichem Maße
mitgewirkt, z.B. zweimal in London und in Bratislava; er fand dabei immer hohe
Anerkennung.
>> Bei der Erstellung von Lehrplänen hat er dem Landesverband und Oberschulamt
stets seine reiche Erfahrung zur Verfügung gestellt. Seine außerordentlichen
Fachkenntnisse hat das Oberschulamt honoriert, indem er die Funktion eines
Fachberaters im Jahre 1985 übertragen bekommen hatte, die er bis zu seiner
Pensionierung erfolgreich
wahrnahm.
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