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Bundesfachschule für Werbetechnik  >>  Exkursionen

: : F2SL1T

Ausflug in den Europapark

Nach dem überstandenen 1. Teil der Gesellenprüfung hatten sich die Schülerinnen und
Schüler des 2. Ausbildungsjahres der Schilder- und Lichtreklamehersteller
einen Ausflug in den nahe gelegenen Europapark Rust gewünscht.

Für die meisten war es der erste Besuch des attraktiven Freizeitparks zwischen Schwarzwald
und Vogesen. In Gruppen ging es zu den Fahrgeschäften und Shows. Für Abkühlung bei hochsommerlichen
Temperaturen sorgten vor allen Dingen die Wasserfahrten in Achterbahnen, Booten, Reifen und

Baumstämmen.
Selbst Schlange stehen hielt die unerschrockenen Schülerinnen und Schüler im gut
besuchten Park nicht davon ab, die abenteuerlichen Highlights gleich mehrmals zu genießen.


Text+Foto: Susanne Hofmann
                                                                 

: : Street Art als Inspirationsquelle für Schilder- und Lichtreklamehersteller

Die F1SL1T besucht das MAUSA in Neuf-Brisach

Schon der Ort des Museums für Urbane Kunst und Street Art (Musée d'Art Urbain et du Street Art, MAUSA)
ist spektakulär: Durch eine mit Graffitis verzierte Stahltür betritt man die von General Vauban,
dem berühmten Festungsbaumeister Ludwig XIV., erbauten Verteidigungsanlagen der alten Garnisonsstadt,
immerhin UNESCO-Weltkulturerbe. In den engen Gängen und Gewölben befinden sich die Arbeiten
zahlreicher namhafter internationaler Street Artists, und nur ab und zu erinnert ein Geschützfenster an den
ursprünglichen Zweck des Bauwerks.

Das erst 2018 eröffnete Museum ist ein Museum im Entstehen: Nach und nach werden Künstler*innen eingeladen,
die jeweils einen eigenen Raum gestalten. Comicartige Figürchen bevölkern den einen, aus Buchstaben gebildete
überlebensgroße Gesichter einen anderen Raum. Manche Künstler arbeiten dreidimensional, andere zeichnen
ganz klassisch mit Bleistift, sprühen Graffitis – mancher Wandschmuck verändert sich sogar unter Schwarzlicht – oder
hinterlassen wie der Schweizer Künstler Bustart ihren Arbeitstisch, auf dem feinsäuberlich alle Strafverfahren und
Bußgeldbescheide seiner Heimatstadt Basel versammelt sind, die er wegen Sachbeschädigung kassiert hat:
Ein Sprayerschicksal zwischen Gerichtssaal und Museum.  Besonders unterhaltsam sind die im ganzen Museum
verteilten kleinen Bauarbeiter des Belgiers Jaune in ihren orangefarbenen Westen, die auf Stromleitungen balancieren,
in Mauerritzen klettern oder neugierig in Lüftungslöcher starren. Als nächstes wird Cren, ein Berliner Street Artist,
seine Kunst im Museum hinterlassen: Ein 3D-Stadtplan der deutschen Hauptstadt, der teilweise virtuell übers
Smartphone erlebbar wird. Interessierte Auszubildende der BaMaLa konnten ihn gleich nach seiner Arbeit fragen,
da der Künstler zufällig zu Vorgesprächen vor Ort war.

Text: Tobias Lander / Sandra Wolters, Fotos: Tobias Lander, mit freundlicher Genehmigung MAUSA

 

         

         

         

      

                                                                       

Meisterschüler bei Menden Buchstaben in Essen

Perfektes Handwerk und mordernste Technologien



Mit einem Rundum-Sorglos-Paket verwöhnte „Menden Buchstaben“ den Meistervorbereitungskurs
Schilder- und Lichtreklamehersteller und die technischen Lehrer der Badischen Malerfachschule Lahr/
Schwarzwald bei ihrem Besuch in Essen Anfang Februar 2019. Es ist nicht selbstverständlich,
solche Einblicke in einen modernen Betrieb zu bekommen.
Sascha Schlüter, ehemaliger Absolvent der BAMALA, heute verantwortlich für den Vertrieb unter
anderem in Dänemark, hatte diesen Besuch perfekt vorbereitet und geleitet. Nicht einmal um die
Übernachtung und schon gar nicht ums leibliche Wohl mussten die Besucher aus Lahr sich kümmern.


Neu war für die angehenden Meister zu erleben, dass auf 17.000 m² Produktionsfläche ohne
Trennwände übergehend gearbeitet wird. Offen über alle Abteilungen hinweg werden Acrylglas- wie auch
Metallprofilbuchstaben gefertigt, Kunststoff wird verklebt, Metall geschweißt, es wird gefräst, gelasert,
gestanzt und gekantet. Auch Pulverbeschichtung, Lager und Logistik gehen offen ineinander über.
Jede/r Mitarbeiter/in – und auch die Besucher – überblicken die gesamten Abläufe in der Firma und können
somit die Arbeit der Kollegen ein- und wertschätzen.

   

   

Nach dem mehrstündigen Betriebsrundgang hielt Marco Klan von der Firma Majert GmbH & Co. KG
einen Kompaktvortrag über die Produktpalette der CHIPLITE-LEDs. Er ging auf Bauweise und Auswahl
der unterschiedlichen Leuchtmittel ein, die entweder für den Einsatz in Einzelprofilbuchstaben oder als
Kanten- bzw. Flächenausleuchtung in Leuchtkästen verwendet werden. Interessant waren hier auch
die Neuheiten der NEON-FLEX Schläuche. Jeder Teilnehmer erhielt Muster-LEDs und von beiden Firmen
das Versprechen, direkte Ansprechpartner und Planungshilfen zu bekommen. Man darf gespannt sein,
ob diese neuen Informationen schon bald bei der Meisterprüfung eine Rolle spielen werden.

Text /Fotos_Bialek/Glaser_02/2019

 

3 Firmen – 3 Tage1 Ziel


Meisterkurs Werbetechnik unterwegs


Eine dreitägige Exkursion führte den Meistervorbereitungskurs Ende Januar nach
Bayern zu drei Profilbuchstabenherstellern. Maas + Roos in Hilpoltstein, Fischer Licht und Metall
in Mühlhausen und Moedel in Amberg. Fünf Meisterschüler und zwei Lehrer verlebten
drei informative, intensive, fröhliche Tage. Interessante Einblicke in die Arbeitspraxis wurden
ergänzt mit gutem bayrischen Essen und Trinken und netten Gesprächen.

Die Bundesfachschule für Werbetechnik bedankt sich bei den Firmen und den verantwortlichen
Personen für die spannenden Einblicke und Erfahrungen. Dem Ziel Meister sind alle Teilnehmer einen
großen Schritt näher gekommen.


Maas + Roos AG, Hilpoltstein
Der Hersteller von innovativen Drei-D-Schriften hat besonders hohe Sicherheitsstandards.
Die Zollabfertigung erfolgt in Eigenregie im Haus. Geliefert wird in alle Welt. Jochen Kleblein,
ehemaliger Meisterschüler der Bamala führte die Besuchergruppe und hatte das Programm
für den Besuchstag perfekt organisiert. Im Betrieb herrscht eine sehr freundliche und angenehme
Atmosphäre, die Hierarchien sind flach, alle Mitarbeiter sind per Du.

Maas + Roos hält das Patent auf „LPFLEX“-Acrylglasbuchstaben zum Stecken mit vollvergossenen
LEDs. Diese werden hauptsächlich in Shops verwendet. Der platzsparende Transport und die leichte
Montage sind die großen Vorteile dieser Lösung. Spannend war
auch für die Lehrer in der
Besuchergruppe – die Qualitätsstandard, den M + R einhalten. Alle LEDs werden im Werk nochmals
geprüft und in farbgleiche Chargen sortiert, um dem Kunden gleichbleibend weiß oder farbig
leuchtendes Licht zu garantieren. Ein Vorgang, der mit dem Fachbegriff „Binning“ bezeichnet wird.

Zwei Vorträge ergänzten den Firmenbesuch: Marcus Klauka, ehemaliger Meisterschüler der Bamala,
präsentierte das ausgefeilte System der Warenwirtschaft. Alexander von der Grün, Technischer Direktor
bei M + R, betonte die trotz aller Technisierung immer noch handwerkliche Grundlage der Schilder- und
Lichtreklameherstellung. Es ergab sich ein interessanter Austausch über Fragen der Kundenzufriedenheit,
über Angebot, Abwicklung, Herstellung und Auslieferung.

  

  

 

Fischer Licht & Metall GmbH, Mühlhausen
Fischer Licht & Metall ist ein in dritter Generation geführter Familienbetrieb, der Komplettlösungen für
den Wiederverkauf anbietet. Fischer bietet für seine Kunden einen besonderen Service: Unter dem
Markennamen FDesign gibt es Musterkoffer und Online-Anschauungsmaterial. Kundenwünsche können
individuell vorgeplant und hergestellt werden. Auch statische Berechnungen gehören zum Portfolio,
flexible und schnelle Produktion und Lieferung sind für Fischer selbstverständlich. Eingefädelt hatten
den Besuch Peter Nowinski, ehemaliger Meisterschüler Bamala.

Von Inhaber Stephan K. Fischer wurde die Gruppe durch den Betrieb geführt. Das Werk in Mühlhausen
hat über 200 Mitarbeiter, beim Rundgang begrüßte der Chef jeden mit Namen. Großen Wert legt
Fischer auf Nachwuchsförderung: In der Ausbildungswerkstatt treffen Azubis der Schilder- und Lichtreklame
unter anderem auf Feinblechner, Schweißer oder Lackierer.

Auf großes Interesse bei den Meisterschülern stieß die Präsentation der CNC Bending Maschine im Einsatz.
Aber auch ein industrieller Anbieter kann bis heute nicht auf das Handwerkliche verzichten. Michael Schock,
Leiter Konstruktion, erläuterte anschaulich realisierte Aufträge. Mit ihm ließ sich trefflich fachsimpeln über
Anwendungen und Probleme.

Fischer bietet Kundenschulungen und stellt allen Meisterschülern der Bamala kostenlos das Fachbuch
„Werben mit Licht und Metall“ zur Verfügung. Außerdem bekommen die besten Gesellen eines Jahrgangs
dieses als Anerkennung.

   

   




Moedel Leit- und Orientierungssysteme, Amberg.
Eine Arbeitsatmosphäre der besonderen Art bietet das aus Holz gebaute Werk 2 der Moedel Leitsysteme.
Tolle Akustik, angenehmes Raumklima, Tageslicht und viel Holz. Martin Moedel führte die Besuchergruppe
durch Werk 2, Produktionsleiter Thomas Hütl führte durch das ältere Werk 1 Moedel Warnen-Sichern-
Kennzeichnen und erläuterte die Materialersparnis durch „Nesting“. Ähnlich wie man beim Plätzchen-Backen
den Teig optimal ausnutzt, wird auch hier auf möglichst ressourcenschonende Produktion geachtet.

Moedel bietet 1200 Standardprodukte vor allem im Bereich Leitsysteme an. Besonders beeindruckend war
die Vielfalt der Lösungen für taktile Wegweiser auf Boden, Decke, Handlauf oder Türschild. Staunend standen
wir vor dem Kugelschussplotter für den Druck der Blindenschrift Braille. Mit der Indoor-Navigations-App
„everGuide“ geht Moedel neue Wege der digitalen Leitsysteme. Die in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-

Institut entwickelte Anwendung dient Blinden, Sehbehinderten oder motorisch eingeschränkten Menschen zur
Orientierung in Gebäuden. In einer Schule installiert würde ein solches System vielleicht dazu führen, dass
alle Schüler immer pünktlich im richtigen Klassenzimmer aufschlagen. Die Präsentation des breiten und
innovativen Anwendungsspektrums von Moedel hat bleibenden Eindruck bei der Besuchergruppe hinterlassen.

   

   



Text /Fotos_Bialek/Glaser_02/2019

 


: :  Von Sandwich bis zur Schaumplatte

Meisterschüler zu Besuch bei 3A Composites in Singen


Die Meisterklasse der Werbetechniker machte im Dezember freiwillige Überstunden beim
Weltmarktführer für Aluminiumverbundplatten in Singen. 3A Composites hatte die Lahrer Gruppe
und ihre Lehrer Ingrid Bialek und David Glaser eingeladen, den Produktionsstandort für
Dibondplatten zu besichtigen.

Doch es blieb nicht beim Anschauen: Die angehenden Meister konnten selbst Hand anlegen.
Dafür hatten Yasar Tikves und Helena Herzog, die auch für die hervorragende Gesamtorganisation
des Besuchs zuständig war, eine Praxiseinheit vorbereitet, bei der geteilt, bedruckt, genietet,
gefräst und umgeformt werden konnte. Anders als im Schulalltag, klagte hier niemand über die
„Überstunden“, sondern nutzte die Gelegenheit, von den Profis zu lernen bis zum äußersten aus.
Da aber dennoch – wie immer bei solchen Exkursionen – die Zeit zu kurz war, wurde ein Gegenbesuch
von Peter Pfeiffer in der Bamala vereinbart. Dort wird dann Gelegenheit sein, noch tiefer in die
Themen Digitaldruck und Colourmanagement bei Forex und Dibond einzusteigen.

Die vielen praktischen Anteile dieses Firmenbesuchs sorgten für großes Interesse bei den
Meisterschülern. Zwischendurch war noch mehr Bewegung angesagt: Zusammen mit Stefan Krings
und Helena Herzog ging es in die weitläufige Produktionsanlage, wo der Gruppe fachkundig
erklärt wurde, wie Aludibondplatten hergestellt werden. Spätestens hier wurde den Besuchern klar,
wie ausgetüftelt das derzeit führende Werbetechnikmaterial hergestellt wird und wo das besondere
Knowhow von 3A-Composites liegt.
Dass das längst nicht alles ist, wofür der Name der Singener Firma weltweit bekannt ist, hatte zu
Beginn Moritz Pieper erklärt. Das Produktspektrum von 3A-Composites umfasst neben Dibond auch
Forex, Crylux, Kapa und viele andere, auf deren Eigenschaften und Verwendungsformen Pieper
ausführlich und mit vielen praktischen Beispielen einging.
„Noch Fragen?“ hieß es am Schluss des ereignisreichen und informativen Besuchs. Michael Schmitt
lie
ferte Wissenswertes für die Praxis: Bestellung, Lieferung, Kontakte, alles viel einfacher jetzt, wo man
sich kennt. Die Meisterklasse Werbetechnik der Bundesfachschule für Werbetechnik bedankt sich
für die Einladung, die gute Bewirtung, die vielen Einblicke, die gewährt wurden.
Und wir freuen uns auf den Gegenbesuch im nächsten Jahr.

Text/Fotos_Bialek/Glaser_12/2018

 

 

: : Exkursion nach Stuttgart

Wissen und Erfahrung sind die

Puzzlestücke für kreative Leistungen.

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